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		<title>Canyoning (von Frank)</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Jun 2009 10:10:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Nizza]]></category>

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		<description><![CDATA[Canyoning Juni 2009 Heiff rast auf die Kurve zu, was sag ich? Kurve? Eine 90.Grad-Wendung ins nichts! Nur 20 cm Kantstein trennen die Straße von dem gähnenden Abgrund danach, links türmt sich die Felswand steil in den Himmel, rechts der Blick in die Tiefe, 500 Meter unter uns fließt der Verdon wie seit tausenden von...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table style="width: 194px;" border="0">
<tbody>
<tr>
<td style="background: url(http://picasaweb.google.com/s/c/transparent_album_background.gif) no-repeat scroll left 50% transparent; height: 194px;" align="middle"><a href="http://picasaweb.google.com/frankarfoto/Canyoning?feat=embedwebsite"><img style="margin: 1px 0px 0px 4px;" src="http://lh5.ggpht.com/_hvn3Fcde44A/SkIC0AALYzE/AAAAAAAAAFI/VpB9TITTsbk/s160-c/Canyoning.jpg" alt="" width="160" height="160" /></a></td>
</tr>
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<td style="font-size: 11px; font-family: arial,sans-serif; text-align: center;"><a style="font-weight: bold; color: #4d4d4d; text-decoration: none;" href="http://picasaweb.google.com/frankarfoto/Canyoning?feat=embedwebsite">Canyoning</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><strong>Juni 2009</strong></p>
<p>Heiff rast auf die Kurve zu, was sag ich? Kurve? Eine 90.Grad-Wendung ins nichts! Nur 20 cm Kantstein trennen die Straße von dem gähnenden Abgrund danach, links türmt sich die Felswand steil in den Himmel, rechts der Blick in die Tiefe, 500 Meter unter uns fließt der Verdon wie seit tausenden von Jahren unbeiirt vor sich hin, auf der gegenüberliegenden Seite des Tales des gleich Bild, unendliche, hellgraue und lebensfeindliche Felsmessen türmen sich fast senkrecht hunderte Meter hoch, mein Bremsbein ist durchgedrückt… aber Heiff wird nicht langsamer!</p>
<p><span style="color: #ff99ff;"><em><strong>Herrlich ist es hier! Uschi hatte sich für unsere Fahrt in das Tal des Verdon eine besondere Strecke ausgedacht. Gleich am Anfang führte sie uns auf eine Serpentinenstrecke, bei der die Kurven nur nach Zurücksetzen zu durchfahren waren. Jetzt hat sich die Landschaft geöffnet, wo man hinsieht, schroffe Felswände, beeindruckende Einschnitte in den uralten Stein. nach jeder Kurve bietet sich ein neuer faszinierender Anblick…</strong></em></span></p>
<p><em><strong>Frank neben mir ist auch ganz still, ob er den Anblick genauso genießt wie ich? Mir macht es einen Heidenspaß, Heiff um die Serpentinen zu scheuchen und den Bremspunkt immer noch ein wenig weiter zu verschieben, Frank scheint irgendwie mitzubremsen</strong></em><strong>…<br />
</strong><br />
Die Fahrt führt nach Castellane, einer sehr alten Stadt mitten in den Alpes-Martimes. Man kann ihr ansehen, dass sie sich auf den Tourismus eingestellt hat, dennoch ist sie wunderschön. Uralte Häuser mit arg schiefen Wänden sind toll anzusehen. Ungefähr zehn Läden bieten Canyoning- oder Raftingtouren an. Karina möchte noch einmal herkommen und so eine Tour mitmachen. Auf dem Weg können wir drei Boote beobachten, die eine Abfahrt auf dem Verdon machen, zwei wirken sehr geübt, während das Dritte mit der starken Strömung arge Probleme hat. Karinas Fußwassertest fällt erschütternd aus: “Das ist ja arschkalt! Höchtens drei Grad!“</p>
<p>An Strecke haben wir nur 250 Kilometer gefahren, dank der unzähligen Kurven fühlte es sich aber an, wie 1000 Kilometer. Um halb eins waren wir losgefahren und um halb zehn waren wir wieder zuhaus. Und bis auf eine kleine Pause war es fast nur fahren!</p>
<p>Alle Bilder aus dem Frankreichurlaub gibt es hier</p>
<p><object width="500" height="600"><param name="flashvars" value="offsite=true&#038;lang=en-us&#038;page_show_url=%2Fphotos%2Ffotos_von_frankar%2Fsets%2F72157625716241873%2Fshow%2F&#038;page_show_back_url=%2Fphotos%2Ffotos_von_frankar%2Fsets%2F72157625716241873%2F&#038;set_id=72157625716241873&#038;jump_to="></param><param name="movie" value="http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=107931"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=107931" allowFullScreen="true" flashvars="offsite=true&#038;lang=en-us&#038;page_show_url=%2Fphotos%2Ffotos_von_frankar%2Fsets%2F72157625716241873%2Fshow%2F&#038;page_show_back_url=%2Fphotos%2Ffotos_von_frankar%2Fsets%2F72157625716241873%2F&#038;set_id=72157625716241873&#038;jump_to=" width="500" height="600"></embed></object></p>
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		<title>Summerrain 2005</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Sep 2005 06:24:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Segeln]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Gewitter]]></category>
		<category><![CDATA[Madame]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Woche segeln bei Sturm und Regen Madame wird leicht auf dem Ruder. Fangen hier gerade 5 Tonnen Schiff zu surfen an? Vor einer Stunde waren wir bei 3 – 4 bft. und strahlendem Sonnenschein in Damp ausgelaufen. Mittlerweile weht es mit 5-6 bft. von der Seite und Madame zieht einen herrlichen weißen Steifen in...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Eine Woche segeln bei Sturm und Regen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Madame wird leicht auf dem Ruder. Fangen hier gerade 5 Tonnen Schiff zu surfen an?</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial, Helvetica, Geneva, sans-serif, sans-serif;"><br />
</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial,Helvetica,Geneva,Sans-serif,sans-serif;"><img class="aligncenter size-full wp-image-62" title="NassGross" src="http://frankarmax.de/wp-content/uploads/2009/12/NassGross.jpg" alt="NassGross" width="600" height="450" /><span style="font-family: Arial,Helvetica,Geneva,Sans-serif,sans-serif;"> </span></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial, Helvetica, Geneva, sans-serif, sans-serif;"><br />
</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial, Helvetica, Geneva, sans-serif, sans-serif;">Vor einer Stunde waren wir bei 3 – 4 bft. und strahlendem Sonnenschein in Damp ausgelaufen. Mittlerweile weht es mit 5-6 bft. von der Seite und Madame zieht einen herrlichen weißen Steifen in Lee durchs Wasser. Nur wird der Wind vor den Schauern merklich mehr. Das Groß muß weg. Unser erstes ernsthaftes Segelmanöver klappt hervorragend. Nur mit Fock ist das Schiff nicht wesentlich langsamer. Wir kauern uns vor dem Regen ein wenig in Richtung der Sprayhood. Wenig später schauen wir beide zufällig gleichzeitig nach Luv in Richtung Eckernförde&#8230; und uns darauf hin ein wenig zweifelnd selbst an. Hast Du das auch Donnern gehört? Es zieht eine beeindruckend dunkle Gewitterfront auf. Die Landabdeckung von Bülk haben wir noch nicht ganz erreicht. Karina beteuert mir am Abend, daß sie soviel Aktion selten an einem Geburtstag erlebt hat, eigentlich wollten wir den ja gemütlich am Strand von Sonderburg verbringen. Aber manchmal kommen die Dinge eben anders. Madame verfügt über ein einfaches Rollfocksystem und unter Last hatten wir das noch nicht ausprobiert, es soll gelegentlich zu so genannten Tütenbildungen kommen. Da es jetzt ohnehin schon ständig mit 6 bft. weht und keiner weiß, was in dem Gewitter steckt, entschließe ich mich, auch die Fock wegzunehmen und unter Motor näher ans Land zu fahren. Entsprechend der leichten Untergangsstimmung lässt sich die Fock wirklich nicht einrollen und bildet kurz vor dem Top einen eleganten Beutel, der das Boot zur Seite zieht. Also ganz weg mit dem Teil. Auch hier klappt alles ohne Übung und Absprache hervorragend. In dem Gewitter, das dann kurz danach über uns hinwegzieht ist weniger Wind, als mehr Regen. Wo eben noch Wellen von ungefähr einem Meter Höhe mit weißen Köpfen waren, ist die Ostsee auf einmal platt. Keine Wellen mehr und auch keine Sicht. Die Viertelstunde blind in den Blitzen bereicherte den Urlaub ganz ungemein…</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial,Helvetica,Geneva,Sans-serif,sans-serif;"><span style="font-family: Arial,Helvetica,Geneva,Sans-serif,sans-serif;">Unsere  Tour </span><span style="font-family: Arial,Helvetica,Geneva,Sans-serif,sans-serif;">verlief dem  Wetter im Juli entsprechend. Wochenlang gab es strahlenden Sonnenschein. Und als  wir am Sonnabend Mitte Juli in Richtung Rendsburg aufbrachen, wechselte es  langsam zu einer durchwachsenen Wetterlage mit viel Wind und am Ende auch sehr  viel Regen. Unser Vorhaben, zur Dywig zu segeln, gaben wir angesichts dauerhaft  angesagter 6 – 7 bft. auf und begaben uns statt dessen wieder nach Laboe, wo wir  auch vorher schon Station in dem neuen Yachthafen gemacht hatten. Es folgten  ausgedehnte Touren an Land einschließlich vieler Restaurantbesuche. Als  besonders nett empfanden wir das Fischrestaurant in Laboe direkt am  Gewerbehafen. Aber trotz der Widrigkeiten war das ein sehr erholsamer Urlaub.  Madame hat sich bewährt. Im nächsten Jahr wieder</span></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial,Helvetica,Geneva,Sans-serif,sans-serif;"><span style="font-family: Arial,Helvetica,Geneva,Sans-serif,sans-serif;"><img class="aligncenter size-full wp-image-63" title="Laboe-gross" src="http://frankarmax.de/wp-content/uploads/2009/12/Laboe-gross.jpg" alt="Laboe-gross" width="600" height="450" /><br />
</span></span></p>
</p>]]></content:encoded>
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		<title>Sögard</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Jul 2005 08:02:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Landrover]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Sögard]]></category>

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		<description><![CDATA[24. &#8211; 26.6.2005 Das perfekte Treffen. Strahlender Sonnenschein. Martin Hennig, ehemaliger LO aus Schleswig-Holstein hatte dieses Wochenende in dem legendären Sögard organisiert. Das Gelände wird am Wochenende vom dänischen Militär zur Verfügung gestellt, in der Woche wird es zu eigenen Outdoorübungen der Dänen genutzt. Wie ganz Jütland in der letzten Eiszeit entstanden, bildet die hügelige...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>24. &#8211; 26.6.2005</strong><img class="alignright size-full wp-image-107" title="Wasserloch" src="http://frankarmax.de/wp-content/uploads/2010/01/Wasserloch.gif" alt="Wasserloch" width="300" height="225" /></p>
<p style="text-align: justify;">Das perfekte Treffen. Strahlender Sonnenschein. Martin Hennig, ehemaliger LO aus Schleswig-Holstein hatte dieses Wochenende in dem legendären Sögard organisiert. Das Gelände wird am Wochenende vom dänischen Militär zur Verfügung gestellt, in der Woche wird es zu eigenen Outdoorübungen der Dänen genutzt. Wie ganz Jütland in der letzten Eiszeit entstanden, bildet die hügelige Landschaft aus Kies mit sehr unterschiedlich großen Steinen und Wasserlöchern einen hervorragenden Hintergrund für aufregendes Treffen. Der in früheren Jahren genutzte Campingplatz stand nicht mehr zur Verfügung, so daß ein neuer Platz direkt an der nördlichen Seite der Flensburger Förde ausgewählt wurde. Einigen gefiel das sehr geleckte Ambiente nicht so sehr, mich begeisterte aber der Blick auf die Förde und viele nutzten auch die Gelegenheit zum Baden. Außerdem haben wir die &#8220;Durchschnittscamper&#8221; viel mehr erschreckt, als sie uns. Die Gedanken der Anwohner spätestens am Sonnabend Nachmittag, als wir dank tiefer Wasserlöcher äußerst schlammbespritzt an den hochglanzpolierten Wohnwagen mit Vorzelt ohne Jägerzaun vorbeifuhren, werden sicherlich gar nicht freundlich gewesen sein.</p>
<p style="text-align: justify;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="300" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="flashvars" value="offsite=true&amp;lang=de-de&amp;page_show_url=%2Fphotos%2Ffotos_von_frankar%2Fsets%2F72157622987357921%2Fshow%2F&amp;page_show_back_url=%2Fphotos%2Ffotos_von_frankar%2Fsets%2F72157622987357921%2F&amp;set_id=72157622987357921&amp;jump_to=" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="src" value="http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=71649" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="300" src="http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=71649" allowfullscreen="true" flashvars="offsite=true&amp;lang=de-de&amp;page_show_url=%2Fphotos%2Ffotos_von_frankar%2Fsets%2F72157622987357921%2Fshow%2F&amp;page_show_back_url=%2Fphotos%2Ffotos_von_frankar%2Fsets%2F72157622987357921%2F&amp;set_id=72157622987357921&amp;jump_to="></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;">Nach der Anreise am Freitag mit Grillen und Baden ging es am Sonnabend ins Gelände. Eine Trophy wurde vorbereitet und ich hatte in dieser Zeit Gelegenheit, bei Joachim meine ersten Fahrstunden zu nehmen. Zwar war es nicht mein erstes Treffen, ernsthaft im Gelände hatte ich &#8220;Babe&#8221;, unseren 109er aber noch nicht bewegt. Joachim erklärte mir geduldig die Grundlagen. Interessant waren seine Kommentare, nachdem ich den Wagen auf halber Hanghöhe wunschgemäß abgewürgt hatte und er eigentlich auf dem Gang stehen bleiben sollte Tat er aber nicht, der Motor drehte ganz sachte immer mal wieder über den Totpunkt. Es hieß schlicht &#8220;Serie&#8221;. Gleiches beim Herunterfahren: &#8220;Mach den ersten Gang rein und nimm den Fuß von der Kupplung.&#8221; Soweit, so gut, blöd nur das der Gang auf halber Strecke heraussprang. Wieder nur: &#8220;Serie, damit muß man rechnen.&#8221; Für alte Hasen sicherlich ein wenig amüsant, aber ich fühlte mich nach den ersten Hängen rauf und runter schon wie der Geländefahrer schlechthin und ganz toll. Aber es wurde noch viel spektakulärer, Joachim führte seine Gruppe Fahrschüler einmal um das ganze Gelände. Also keine Strecke, von der man sagen kann, daß sie nun ganz einfach ist, als letzter Wagen von vieren hatte ich natürlich nach kurzer Zeit den Blick auf Joachim verloren und improvisierte munter zwischen kleinen Wasserlöchern mit sich daran anschließenden, quer zur Fahrtrichtung gewunden Hängen. Wieder am Treffpunkt angelangt war ich dann fertig für den Tag (und glücklich) und habe die Trophy dann nur noch zu Fuß begleitet und fotografiert.</p>
</p>]]></content:encoded>
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		<title>Albersdorf 2005</title>
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		<pubDate>Sat, 21 May 2005 05:42:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Landrover]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Albersdorf]]></category>

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		<description><![CDATA[Regen und Schlamm sind die Stichworte, die den meisten Teilnehmern zum Osterstreffen der LG 02 als erstes einfallen werden. 60 Fahrzeuge hatten den Weg nach Alberdorf gefunden. Der geborene Dithmarscher verbindet mit Albersdorf ein friedliches Örtchen in der Nähe des Nord-Ostsee-Kanals, das zur Naherholung bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen dient. Dass der...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial, Helvetica, Geneva, sans-serif, sans-serif; font-size: 16px;">Regen  und Schlamm sind die Stichworte, die den meisten Teilnehmern zum Osterstreffen  der LG 02 als erstes einfallen werden. 60 Fahrzeuge hatten den Weg nach  Alberdorf gefunden.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial,Helvetica,Geneva,Sans-serif,sans-serif; font-size: 12pt;"><a href="http://frankar.de/Regen.jpg" target="_blank"><img id="Bild2" src="http://frankar.de/assets/images/Regen-thumb.jpg" border="0" alt="" hspace="10" vspace="5" width="100" height="76" align="left" /></a></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial,Helvetica,Geneva,Sans-serif,sans-serif; font-size: 12pt;">Der  geborene Dithmarscher verbindet mit Albersdorf ein friedliches Örtchen in der  Nähe des Nord-Ostsee-Kanals, das zur Naherholung bei einer Tasse Kaffee und  einem Stück Kuchen dient. Dass der Grünthalring, eine Moto-Cross Strecke gleich  um die Ecke liegt, wissen die wenigsten in diesem leicht verrufenen  Landkreis.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial,Helvetica,Geneva,Sans-serif,sans-serif; font-size: 12pt;">Am  Karfreitag, dem Hauptanreisetag, zeigte sich zunächst ein sehr freundliches  Wetter, einige am Donnerstag angekommene konnten auch von einem herrlichen Abend  berichten. Nur leider blieb es nicht dabei, ein zunächst <a href="http://frankar.de/Gelande.jpg" target="_blank"><img id="Bild5" src="http://frankar.de/assets/images/Gelande-thumb.jpg" border="0" alt="" hspace="10" vspace="5" width="100" height="75" align="left" /></a>leichter Nieselregen wurde von einem heftigen Platzregen abgelöst,  der dann schließlich und beständig in einen sehr nassen Dauerregen überging. Das  Gelände in einer ehemaligen Kiesgrube weichte ebenso wie der Lagerplatz so  nachhaltig auf, dass sich auch bis zum Montag keine Besserung zeigte.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial,Helvetica,Geneva,Sans-serif,sans-serif; font-size: 12pt;">Die  Wagen, die aus dem Gelände kamen, sahen (wie alles andere auch) höchst  schlammbespritzt aus.<a href="http://frankar.de/Camping.jpg" target="_blank"><img id="Bild3" src="http://frankar.de/assets/images/Camping-thumb.jpg" border="0" alt="" hspace="10" vspace="5" width="100" height="75" align="right" /></a></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial,Helvetica,Geneva,Sans-serif,sans-serif; font-size: 12pt;">Karina  und ich waren mit „Babe“, einem 109er Truckcab angereist. Babe soll als Ersatz  für einen<br />
Santana dienen, der derzeit restauriert wird. Während ich am  Freitag so aus der Plane der Ladefläche die unterschiedlichen Regensorten  beobachtete, stellte ich mir doch die Frage, ob diese Jahreszeit wirklich die  richtige für Baumwollabdeckungen ist. Die Jungs am Feuer mit ihren  Standheizungen haben mich nicht verstanden.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial,Helvetica,Geneva,Sans-serif,sans-serif; font-size: 12pt;">Organisiert  waren eine Orientierungsfahrt und eine Nachtfahrt. Daneben wurde die  Landesgruppenversammlung abgehalten und der erste Grünkohl in diesem Jahr  verspeist. Lecker das.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial,Helvetica,Geneva,Sans-serif,sans-serif; font-size: 12pt;">Die  Landesgruppenversammlung verlief ruhig und sachlich. Es wurden verschiedene  aktuelle Themen, so insbesondere der Standort des regelmäßig stattfindenden  Stammtisches besprochen. Angekündigt wurden die weiteren geplanten Aktivitäten  der LG, so ein Geländetreffen im Frühsommer und ein Treffen in einem Heuhotel  mit Outdoorküche und Technik-Workshop. Dieses Treffen war im letzten Jahr schon  sehr gut angekommen.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial,Helvetica,Geneva,Sans-serif,sans-serif; font-size: 12pt;">Das  Geländetreffen wird in dem allseits bekannten Sögard stattfinden.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial,Helvetica,Geneva,Sans-serif,sans-serif; font-size: 12pt;">Die  Orientierungsfahrt, erstellt von Rolf Ruhnke fand am Sonnabend statt. Kreuz und  quer 60 Kilometer weit durch die Kreise Dithmarschen und Steinburg. Begonnen  wurde die Fahrt von 19 Fahrzeugen, einige fuhren nicht zu Ende, andere fanden  das Ende nicht. Vorgesehen waren vier Prüfungen. </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial,Helvetica,Geneva,Sans-serif,sans-serif; font-size: 12pt;">In  der ersten Prüfung, direkt in der Kiesgrube war ein Trial zu absolvieren, den  Norbert vorbereitet hatte.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial,Helvetica,Geneva,Sans-serif,sans-serif; font-size: 12pt;">Die  zweite Station sollte eine Verschränkungsstrecke bieten, welche am Vortag noch  mühevoll prepariert worden war. Der bereits erwähnte Regen sorgte leider dafür,  dass nicht einmal die Betreuer der Station ihren Standort erreichen konnten.  Alternativ wurde ein reizvolles Ratespiel geboten.<a href="http://frankar.de/Trial.jpg" target="_blank"><img id="Bild4" src="http://frankar.de/assets/images/Trial-thumb.jpg" border="0" alt="" hspace="10" vspace="5" width="100" height="75" align="left" /></a></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial,Helvetica,Geneva,Sans-serif,sans-serif; font-size: 12pt;">Karina  und ich betreuten die dritte Station. Hier oblag es dem Fahrer, mit verbunden  Augen einen Slalomparcour nach Anweisung des Beifahrers zu absolvieren. Ein  höchst interessanter Test für die Rechts-Links-Koordination und die Beziehung  zwischen den Beteiligten. Es ergab sich dann auch eine enorme Bandbreite in den  Ergebnissen von drei bis neun Minuten. Und wenn es auch niemand gesagt hat, es  hat einen Heidenspaß gemacht, wir haben es nämlich heimlich auch  ausprobiert.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial,Helvetica,Geneva,Sans-serif,sans-serif; font-size: 12pt;">Auch  die vierte Prüfung fand wieder im Gelände statt. Gesteckt wurde diese von  Joachim und Carola.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial,Helvetica,Geneva,Sans-serif,sans-serif; font-size: 12pt;">Am  Ostersonntag gab es nachmittags die Siegerehrung für die Orientierungsfahrt.  Gewinner waren Torsten und Tine. Vielen Dank an dieser Stelle nochmal an die  Sponsoren der Preise. </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial,Helvetica,Geneva,Sans-serif,sans-serif; font-size: 12pt;">Bei  einsetzender Dunkelheit fand schließlich eine Nachtfahrt statt. Teilgenommen  haben hier 20 Fahrzeuge, alles verlief angenehm aufregend. Ein harter Kern fand  sich weit nach Mitternacht noch zu einem umfänglichen Bratkartoffelessen  zusammen.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial,Helvetica,Geneva,Sans-serif,sans-serif; font-size: 12pt;">Während  des Treffens konnte zur Freude aller auch im Clubshop eingekauft werden. Die  „Souvenirs“ mit dem neuen Logo waren heiß begehrt. Danke Uwe, für deinen  Abstecher nach Albersdorf auf dem Weg nach Dänemark!</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial,Helvetica,Geneva,Sans-serif,sans-serif; font-size: 12pt;">Eine  gelungenes Treffen, das schlicht bei besserem Wetter noch einmal wiederholt  werden sollte.</span></p>
<p style="text-align: left;">
</p>]]></content:encoded>
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		<title>Karenz 2004</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Aug 2004 05:55:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Karenz: (ein Landytreffen im August 2004) Funken stieben unter dem Sankey hervor, die Deichsel klopft kleine Löcher in den Asphalt. Sekunden später stoppt ein aufstrebender Alleebaum die freie Fahrt des Anhängers. Auf wundersame Weise hatte sich die Kupplung gelöst, Ergebnis ist ein verzogener Rahmen, eine kaputte Blattfeder und eine abgerissene Stromversorgung. So etwas, wurde mir...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><span style="font-family: Arial,Helvetica,Geneva,Sans-serif,sans-serif;">Karenz:</p>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="0" width="100%">
<tbody>
<tr>
<td align="middle"><img id="Bild1" src="http://frankar.de/assets/images/K3klein.jpg" border="0" alt="" width="273" height="80" /></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p></span></h3>
<h3><em><span style="font-family: Arial,Helvetica,Geneva,Sans-serif,sans-serif; font-size: x-small; font-weight: normal;">(ein  Landytreffen<br />
</span><span style="font-family: Arial,Helvetica,Geneva,Sans-serif,sans-serif; font-size: x-small; font-weight: normal;">im  August 2004)</span></em></h3>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial,Helvetica,Geneva,Sans-serif,sans-serif;"><br />
Funken  stieben unter dem Sankey hervor, die Deichsel klopft kleine Löcher in den  Asphalt. Sekunden später stoppt ein aufstrebender Alleebaum die freie Fahrt des  Anhängers. Auf wundersame Weise hatte sich die Kupplung gelöst, Ergebnis ist ein  verzogener Rahmen, eine kaputte Blattfeder und eine abgerissene  Stromversorgung.<a href="http://frankar.de/K1.jpg"><img id="Bild2" src="http://frankar.de/assets/images/K1klein.jpg" border="0" alt="" hspace="3" width="100" height="67" align="right" /></a></p>
<p>So etwas, wurde mir erklärt, kann schon mal auf einem  Landytreffen passieren. Direkt hinter dem &#8220;Unfallfahrzeug&#8221; fahrend, denke ich  sorgenvoll an den ganzen Hausstand, der auf der Ladefläche hinter uns liegt,  schließlich soll der 109er für das Wochenende unser Zuhause sein&#8230;</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial,Helvetica,Geneva,Sans-serif,sans-serif;"><br />
Die  Landesgruppen Schleswig Holstein und Mecklenburg Vorpommern hatten für das  Wochenende 20. 22.08.2004 zu einem Treffen in das Offroadcamp Karenz  geladen.</p>
<p>Ein Großteil der insgesamt 36 Fahrzeuge reiste bereits am  Freitag an. Nach der Ankunft kam es zu einer erstaunlichen Mischung aus  Grillvorbereitung und Sankeyreparatur. Kurzgefasstes Ergebnis: Alle waren satt  und der Anhänger wieder fahrbereit. Aus meiner vom Segeln eher  kleinstgruppengeprägten Sichtweise ein erstaunliches Erlebnis, alle machten  irgendetwas und waren am Ende auch wirklich zufrieden. Dies äußerte sich  letztlich auch in einer längeren und größeren Runde am Lagerfeuer, die nicht  wirklich alle am Morgen darauf wach aussehen ließ.</p>
<p>Die LG SH hatte  zunächst für den Sonnabend einen Nachttrial geplant, welcher jedoch an  behördlichen Auflagen scheiterte. Ersetzt wurde dieser dann durch ein freies  Fahren auf dem Gelände des Camps und für zwei Teilnehmer, mich eingeschlossen,  eine Geländefahrschule. Alle fühlten sich in dem Gelände wohl, aus laienhafter  Sicht schier undurchfahrbare Strecken verzückten auch die alten Hasen.  Insbesondere ein sehr lang geratener Landy mit der Aufschrift Borgward ließ es  sich in einer Sandkuhle gut gehen.</p>
<p>Ich möchte Jens an dieser Stelle noch  einmal herzlich für die Einführung danken. Ohne ihn hätte ich viele Dinge gar  nicht sehen können. Gleichzeitig hat mich seine ruhige Art der Erklärung und  auch seine Fahrweise fasziniert. Schnell war klar, dass es mir die meiste  Gewöhnung abverlangt, von irgendwelchen Sandhaufen, Geröllhügeln oder  Festungsmauern herunterzufahren, was Jens dann auch besonders häufig zeigte.. Wo  ist das Problem? 2.Gang und los, kann doch nix passieren&#8221; Nun ja&#8230; We will  see.</p>
<p>Ein feuerroter 130er kam mit einigen Blessuren aus dem Gelände  zurück. Er war unglücklich gegen einen Betonpfahl gerutscht. Statt aber entsetzt  über das beschädigte Türscharnier und die große Beule in dem sonst makellosen  Outfit zu sein, zeigte sich eher eine gewisse Befriedigung über eine im Gelände  erhaltene Narbe. Da muss ich wirklich noch dazulernen.</p>
<p>Weiteres Highlight  des Tages war das freie Fahren in einer Kiesgrube, welche dem Besitzer des Camps  geöffnet worden war. Die Suche nach einer Vertretung für die Anmeldung im Camp  verlief zunächst eher zäh. Es traf sich aber dann doch um 14.00 h ein Konvoi von  gar nicht mehr überschaubarer Länge. Schon die Fahrt zu der Grube an sich war  ein Genuss. Die Strecke führte durch winzige abgelegene Waldwege, sie wäre zwar  auch für meinen Panda keine Herausforderung gewesen, ließ aber deutlich  erkennen, wo Landys eigentlich hingehören. Das Bild war toll, eine ewige  Schlange von Fahrzeugen, gelegentlich durch Bäume verdeckt, manchmal das  deutliche Tackern der Diesel zu hören.</p>
<p>Die Kiesgrube bot für jeden seine  persönlicheHerausforderung.  Der lange&#8221;Borgward Landy&#8221; musste gleich mit zwei  Wagen aus dem Sand geholt werden, ein anderer Enthusiast nahm ein Wasserloch zum  Anlass, seinen Motorraum mit den durchdrehenden Vorderrädern einmal mit einer  richtigen Sandkruste zu überziehen, ich selbst konnte plötzlich aus meiner  Beifahrertür in ein beachtliches Tal blicken, während der Wagen sich statt nach  oben eher quer und mit zunehmender Krängung bewegte. Hinter uns soll man gesagt  haben, dass das gar nicht gut aussah, also der Weg schräg nach oben, links ein  geparkter Wagen und rechts das besagte Tal. Aber Jens hat seinen Kutter da  prächtig herausgepult.</p>
<p>Sätze wie &#8220;Geht nicht&#8221; oder &#8220;Lass mich da mal  durchfahren&#8221; zeigen ja eine ganz besondere Wirkung auf die Clubmitglieder. Zum  Höhepunkt entwickelte sich entsprechend ein eher schlicht anmutender Sandhaufen,  der sich aber dennoch nicht erfahren ließ. Kurz vor dem Gipfel war der Halt weg.  Es ergab sich eine Art Wettbewerb zwischen einem Landy, einem Mereedes und einem  Toyota. Dahinstehen soll, welche Marke am Ende oben angekommen ist, auf jeden  Fall hat der Fahrer eine sehr lange Landyerfahrung und wurde auch gebührend  gefeiert.</p>
<p>Wieder im Camp angekommen konnte ich lernen, dass man auch bei  strömendem Regen hervorragend Grillen kann. Hier stieß dann Julia zu uns, die  sich nach Teilnahme an mehreren Treffen und damit verbundenen Erkältungen nun  doch zu einer Mitgliedschaft entschied. Kurios an der Berechnung ihrer  Standgebühr für eine Übernachtung war der Ansatz für die Geländenutzung durch  ihren Opel Corsa. Die herrschende Meinung war, dass dieser für das Gelände nicht  geeignet war und sie dringend von einer Nutzung absehen sollte.</p>
<p>Die Runde  am Lagerfeuer gestaltete sich, niemand wollte es auf die vorherige Nacht  schieben, etwas<br />
kürzer.</p>
<p>Am Sonntag ging es noch einmal in das Gelände  des Camps. Neben den klassischen Attraktionen ist besonders eine Waldstrecke zu  empfehlen. Nach einer fiesen Verschränkungsstrecke geht es auf idyllischen (und  für einen 109er viel zu engen) Wegen durch einen kleinen Wald. Die Wahl besteht  zwischen recht gut befahrbaren Wegen und auch den   O-Ton Jens: &#8220;kleineren  Wegen&#8221;, die einen ganz erheblichen Manövriereinsatz erfordern. Auch in diesem  Wald konnte ich abermals Neues lernen. Was gemeinhin als Ast bzw. Baum  durchgeht, ist für einen Landyfahrer lediglich ein Zweig, der keine weitere  Beachtung erfordert. Vom Fahrrad aus hätte mich das Teil ohne Weiteres geköpft,  denke ich.</p>
<p>Hatte ich schon erwähnt, dass viel gegrillt wurde? Mittags  mussten auf jeden Fall die Reste weg, und dabei wollte ich doch gerade etwas  gesünder leben&#8230;</p>
<p>Eine tolle Erfahrung war dieses Wochenende. Abgesehen  von der kleinen Beule durch den Baum, der in den Weg gesprungen war, hatte unser  Zuhause doch keinen Schaden genommen, alle waren zufrieden, ich habe viel  gelernt und gesehen und bin neugierig auf weitere Erfahrungen.</p>
<p></span></p>
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		<title>Billing und die gelben Engel (Karina)</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Jul 2004 19:05:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Großbritannien]]></category>
		<category><![CDATA[Landrover]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>

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		<description><![CDATA[Alle Fotos gibt es unter: http://picasaweb.google.com/frankarfoto/England2004?feat=directlink Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt…. Dies sollte sich für Achim und meine Urlaubsplanung mal wieder Bewahrheiten.Angedacht war die Teilnahme an der Schweden-Offroad. Gelandet sind wir dann letztlich in Billing auf der Landrover-Enthusiast-Show. Bis dahin nichts besonderes, würde ich mal behaupten. Zu Billing ist für diejenigen, die...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://2.bp.blogspot.com/_hvn3Fcde44A/Sk-rBMBQsdI/AAAAAAAABTM/58aRm3XyquM/s1600-h/DSCF0038.JPG"><img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5354686518861541842" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 240px" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_hvn3Fcde44A/Sk-rBMBQsdI/AAAAAAAABTM/58aRm3XyquM/s320/DSCF0038.JPG" border="0" /></a><br /><strong><span style="font-family:Trebuchet MS;"></span></strong></p>
<p>
<div></div>
<p><span style="font-family:trebuchet ms;"><strong></strong></span></p>
<div></div>
<p><span style="font-family:trebuchet ms;">Alle Fotos gibt es unter: <a href="http://picasaweb.google.com/frankarfoto/England2004?feat=directlink">http://picasaweb.google.com/frankarfoto/England2004?feat=directlink</p>
<p></a></span><span style="font-family:trebuchet ms;"><a href="http://picasaweb.google.com/frankarfoto/England2004?feat=directlink">
<div></a>Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt…. Dies sollte sich für Achim und meine Urlaubsplanung mal wieder Bewahrheiten.<br />Angedacht war die Teilnahme an der Schweden-Offroad. Gelandet sind wir dann letztlich in Billing auf der Landrover-Enthusiast-Show.</p>
<p>Bis dahin nichts besonderes, würde ich mal behaupten.</p>
<p>Zu Billing ist für diejenigen, die es nicht kennen, Folgendes zu sagen: Man nehme das Gelände in Karenz (Gelände inkl. Camp-Site) und bestücke jeden Meter mit Ersatzeile- (neu und alt), Neuwagen-, Outdoorequipmenthändlern. Ich zähle mich ja nun noch zu den Newcomern unter den Landybesitzern und hätte im Leben nicht gedacht, dass ich jemals Spaß daran haben könnte, drei Tage über diesen (für mich bis jetzt) einmaligen “Flohmarkt“ zu laufen. Jedes Mal gab es wieder neue Teile zu entdecken und Achim, der Arme musste immer wieder meine (bestimmt manchmal etwas dummen) Fragen beantworten, um welches Teil es sich nun handelt, wo es eingebaut wird und welchen Sinn es überhaupt hat…</p>
<p>Grundsätzlich könnte man ja behaupten, dass ein Zelturlaub günstig ist…. wenn er nicht gerade in England stattfindet und man solch eine Auswahl an tollen Dingen vorgesetzt bekommt.</p>
<p>Wohlweißlich, dass wir das eine oder andere Ersatzteil unserer Begierde finden werden (ich war letztlich nur auf der Suche nach einer brauchbaren Spritzwand), haben wir uns den Sankey von Jens ausgeborgt. Wie heißt es so schön?: „Aus Fehlern lernt man“? … Wir haben gelernt. Beim nächsten Besuch werden wir nicht soviel „Überflüssiges“ mit nach England schleppen, sondern den Anhänger komplett leer lassen, damit alles reinpasst, was man so auf seinen Spaziergängen zufällig findet.</p>
<p>Noch eines zu Billing. Wer glaubt, bei einer Veranstaltung diesen Ausmaßes („gefühlte“ 1.000 Fahrzeuge, die genaue Anzahl ist nicht bekannt) gibt es sicherlich auch Gelände-technisch viel zu sehen, wird enttäuscht sein. Es gibt diverse kleinere Wasserlöcher, die jedoch nicht wirklich Spektakuläres hergeben, je nach Fahrstil versteht sich. Dafür ist das ganze aber ziemlich professionell aufgezogen. Es gibt einen engagierten Fotografen, der Fotos schießt, die man sich später ausdrucken oder sogar als Fotoserie auf CD brennen lassen kann (eigentlich vom Prinzip ähnlich, wie in den Freizeitparks). Zudem steht am Ausgang des Geländes ein Hochdruckreiniger, bei dem man sich (gegen Entgelt natürlich) und/oder sein Fahrzeug einer gründlichen Reinigung unterziehen kann, inkl. Motorwäsche. Hierbei wird die Gesetzgebung in Deutschland und England in Sachen Umwelt deutlich. Das Waschwasser versank nämlich im Boden oder lief in den anliegenden kleinen Bach….</p>
<p>Soweit, so gut. Ich würde mal sagen, ein für einen Landy-Fan durchaus „normaler“ Urlaub. Nichts wirklich Sensationelles ist passiert.</p>
<p>Es ist Montag, die Fähre von Dover nach Dünkirchen (guter Tipp! Ist wohl mit die günstigste Verbindung mit Norfolkline!) geht erst am Freitag. Zeit genug also, von England ein wenig mehr kennen zu lernen. Warum nicht also von Billing/Northampton einen kleinen Abstecher in den Norden von Birmingham. Die „perfekte“ Spritzwand war schließlich noch nicht gefunden. Ein Besuch im Laden von John Craddock kann daher ja nicht schaden… In Billing machte Craddock einen recht „großen“ Eindruck, der Laden vor Ort war jedoch sehr übersichtlich. Das meiste wird anscheinend übers Internet verkauft. Dann wurden wir in die Werkstatt geführt und von hier aus auf einen kleinen Dachboden gelotst…. Ich sage nur: Das waren Heilige Hallen für jeden Serie-Fahrer! Ausgebaute Ersatzteile aller Art und jeden Zustandes. Sich alles ansehen, hätte eine Übernachtung mit sich gebracht. So gingen wir unsere kleine „Einkaufsliste“ durch, die mit Hilfe unserer Landy-Freunde eine doch beachtliche Größe angenommen hatte. Weiter ging es zu einer Sammlung von Spritzwänden. Insgesamt standen dort sicherlich um die 20 Spritzwände, ausgebaut aus Fahrzeugen der Serie II bis Defender. Das Objekt meiner Begierde war nach nicht allzu langem Suchen gefunden. Der Zustand war absolut akzeptabel. Ach ja, dann war da ja noch die Ersatzreifenbefestigung für Michaels Motorhaube. Da der Preis für den ganzen Kleinkram vom Dachboden schon feststand, durften wir uns noch zusätzlich die Befestigungen inkl. Seil von einer „da so rum stehenden“ Motorhaube abbauen, ohne Aufpreis versteht sich. Dann noch die Neuteile für Jens, ein paar Füße für meine Spritzwand und die Rechnung von 330 ₤ lag vor mir. Schluck! Nun ja, alles hat seinen Preis…</p>
<p>So, nun aber. Dienstag, weiter geht es. Geplant war die Weiterreise über Bristol nach Ceddar und über Stonehenge dann zurück nach Dover zur Fähre. Die Entfernung Birmingham – Bristol beträgt ca. 88 Meilen, geschafft haben wir glatte 40. Dann sagte das Getriebe beim Runterschalten an einer doch nicht ganz so üblen Steigung (Kasseler Berge sind da gar lächerlich) gar nichts mehr. Soll heißen, bis auf den ersten Gang ging nichts mehr, nada, nothing.</p>
<p>Wozu ist man also ADAC Mitglied. Ein netter junger Mann (ohne Ahnung, wie sich später herausstellte) fragte sachlich und sehr freundlich alle Details ab und stellte ein Abschleppfahrzeug in den nächsten 60-90 Minuten in Aussicht. Freilich gaben wir ihm durch, dass wir einen Anhänger mit Natokupplung ziehen und beschrieben ihm auch ziemlich genau, an welcher Stelle wir uns befinden. Nach drei Stunden war noch nichts zu sehen. Also der erneute Anruf. Dummerweise gab es ein kleines Problem bei der Übermittlung der Handy-Nummer, unter der ich erreichbar war, somit konnte kein Anruf durch das Abschleppunternehmen erfolgen. Da das aber ja nun geklärt werde konnte, sollte einem Abschleppen nichts mehr im Wege stehen (Warum man 2 Stunden versucht hatte, mich zu erreichen, ist mir bis heute schleierhaft). Endlich kam dann der Abschleppwagen, der Fahrer guckte nicht schlecht als er statt eines Discos einen wuchtigen 109er zu Gesicht bekam, der auch noch einen Anhänger zog, dessen Anhängerkupplung lt. seiner Auskunft wohl ziemlich jedem Abschleppunternehmen in England Probleme bereiten würde. Also, Fazit, es muss ein zweiter Abschleppwagen her. Keine 30 Minuten später hatten wir zwei nette Engländer bei uns, die uns zu ihrer Werkstatt brachten.</p>
<p>Wir überlegten uns, in einem good english bed and breakfast unterzukommen, bis man uns den stolzen Preis von 30 ₤ p. P. nannte. Also doch lieber die Jugendherberge, die mit 11,50 ₤ p. P. ein nicht ganz so großes Loch im Portemonnaie hinterließ (gewohnt waren wir bisher Preise von 10-12,50 ₤ pro Übernachtung auf einem Campingplatz). Also wurden wir in das ca. 10 Meilen von der Werkstatt entfernte jouthhostel gebracht. Ein Glücksfall, wie sich herausstellte. Mitten im Nirgendwo stand eine kleine Burg/ein kleines Schloss, welche/s wohl eines der schönsten Jugendherbergen Englands sein muss. Dass wir die einzigen Gäste für diese Nacht waren, gab dem ganzen noch einen kleine gespenstischen Touch. Um uns herum waren Weiden, auf denen die Schafe grasten und uns in den Schlaf b<br />
lökten.</p>
<p>Am nächsten Morgen nach einem ziemlich englischen Frühstück holte uns jemand von der Werkstatt ab und brachte uns zu unserem Auto in ein nettes Nest namens Church Stretton. Die Suche nach einem Ersatzgetriebe lief auf vollen Touren und war letztlich erfolgreich. Die Lieferung sollte allerdings noch bis Abends dauern. Was tun, sprach Zeus….. Ganz einfach. Achim und ich fingen an, das kaputte Getriebe auf dem Werkstatt-Gelände auszubauen. Werkzeug hat der erfahrene Landy-Fahrer ja immer dabei. Unsere Blaumänner hatten wir (wohl aus innerer Eingebung heraus) auch mit dabei. Ich hatte ein wenig das Gefühl, dass man uns von Seiten der Angestellten ein wenig belächelte. Trotzdem, es waren alle suuuper freundlich und zuvorkommend. Es wurde uns Tee und Kaffe angeboten und das eine oder andere Mal fand sich ein Mechaniker bei uns ein und fragte nach, wie wir vorankommen. Nach ca. 4,5 Stunden war das Getriebe raus. Geholfen dabei hat uns ein kleiner Motorheber. Das Ersatzgetriebe war dann gegen 18.30 Uhr auch da, welches noch am gleichen Abend eingebaut wurde, das „drum herum“ ließen wir uns allerdings für den nächsten Tag.</p>
<p>Nun kommt etwas, was ich mir in Deutschland nur schwer vorstellen kann…. Der Abend und somit der Feierabend für die Angestellten nahte. Da kam John (der Boss, einer von ungefähr 10 Johns dort auf dem Hof, ist in GB wohl ein Sammelbegriff) auf uns zu und fragte uns, ob wir über Nacht auf dem Hof verbleiben möchten. Wir könnten im Büro schlafen und hätten Zugang zur Toilette, Kaffeemaschine, Wasserkocher und Tee. Die Tore würden sie wie gewohnt abschließen, so dass keiner auf den Hof kann, wir allerdings auch nicht runter. Das Angebot nahmen wir dankend an, nur dass wir uns entschieden, im Landy zu schlafen, wie schon in den Nächten zuvor. Also bekamen wir einen Schlüssel fürs Büro und das Tor in der Auffahrt wurde abgeschlossen. Wir hatten Zugang zur Werkstatt, zum Ersatzteillager, zum Büro, und natürlich zur Toilette und Küche. Ehrlich gesagt, über ein solches Vertrauen haben wir uns riesig gefreut. Als wäre es selbstverständlich, zwei Gestrandeten auf diese Weise zu helfen. Also nisteten Achim und ich uns im Auto ein und schliefen bis ca. 6.30 Uhr. In der Küche wurde kurz Tee gekocht, unser letztes Brot vertilgt und dann waren wir auch schon wieder dabei, alles Ausgebaute wieder an Ort und Stelle zu bringen. Gegen 7.30 Uhr kam auch der erste Mechaniker auf den Hof, erkundigte sich kurz nach dem Fortschritt unserer „kleinen“ Austauschaktion und ging seiner täglichen Arbeit nach. Wir mussten an diesem Mittwoch „nur noch“ das PTO, die Sitzbank, den Getriebetunnel, die Bodenbleche etc. einbauen und waren gegen Mittag mit allem durch. Ganz ehrlich und so unter uns Pastorentöchtern: Ich war stolz wie Oskar! Achim meinte, auf einer Skala von 1 bis 10 ist so ein Austausch des Getriebes (den Zeitdruck aufgrund des Fährtickets berücksichtigt) eine glatte 20! Zugegeben, er hatte allerdings auch die meiste Arbeit. Dennoch, auch von den Werkstattangestellten haben wir Anerkennung geerntet. Die müssen die deutschen Landy-Fahrer nun für ein wenig sonderbar halten.</p>
<p>Nach dem Aufräumen des Werkzeuges und Einpacken des kaputten Getriebes kam die Abrechnung. Eine böse Überraschung? Nein, überhaupt nicht. Selbst hier hat man sich großartig verhalten. Wir zahlten lediglich das Getriebe, auf das wir noch 31 Tage Garantie bekamen. Das zur Verfügung gestellte Öl, die Getriebereinigung mit dem Hochdruckreiniger etc… darüber wurde kein Wort verloren und als Dienst am Kunden gesehen.</p>
<p>Nun könnte man also behaupten, der Urlaub war viel zu teuer, das Wetter war bescheiden (es regnete hin und wieder an 8 von 10 Tagen) und das kaputte Getriebe hat dem Ganzen den Rest gegeben. Irrglaube! Ich behaupte trotz aller Widrigkeiten, dass ich diesen Urlaub für durchaus gelungen halte. Die Getriebetauschaktion ist für mich eine wirklich positive Erfahrung gewesen, menschlich gesehen und vom Lernfaktor her. Das Wetter war nicht wirklich schlecht. So schnell wie der Regen in England kommt, geht er auch wieder und letztlich wurde man nie wirklich nass. Die ganzen gekauften Ersatzteile, insbesondere die Spritzwand sind ihr Geld wert, ich bin zudem davon überzeugt, dass wir bei uns mehr dafür bezahlt hätten.</p>
<p>Ein weiterer Urlaub in Englang ist geplant, beim nächsten Mal sind wir allerdings besser vorbereitet…</span></div>
</p>]]></content:encoded>
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		<title>Sturmfahrt</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Jul 1991 18:02:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Segeln]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Angelegenheit hat sich vor einigen Jahren ereignet und ist aus der Erinnerung geschrieben, es mag angehen, dass einige geographische oder zeitliche Angaben nicht haargenau stimmen. Es war der Sommer der Ost-Orkane, das Jahr in dem viele Yachten ihr Leben in Häfen wie Wendtorf und Damp vorzeitig aushauchten. Peng, mit dem eigenartigen Geräusch gleitender Stahlseile...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div><a href="http://3.bp.blogspot.com/_hvn3Fcde44A/Sku7AHkZasI/AAAAAAAABKU/x9W7L-61Jwo/s1600-h/freya1.jpg"></a><br /><a href="http://3.bp.blogspot.com/_hvn3Fcde44A/SkunZ0SyUhI/AAAAAAAABKM/yRsZcG4oCNw/s1600-h/freya2.jpg"><img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5353556644035973650" style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 197px; CURSOR: hand; HEIGHT: 150px" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_hvn3Fcde44A/SkunZ0SyUhI/AAAAAAAABKM/yRsZcG4oCNw/s320/freya2.jpg" border="0" /></a><br />Die Angelegenheit hat sich vor einigen Jahren ereignet und ist aus der Erinnerung geschrieben, es mag angehen, dass einige geographische oder zeitliche Angaben nicht haargenau stimmen.</p>
<p>Es war der Sommer der Ost-Orkane, das Jahr in dem viele Yachten ihr Leben in Häfen wie Wendtorf und Damp vorzeitig aushauchten.</p>
<p>Peng, mit dem eigenartigen Geräusch gleitender Stahlseile wickelte sich ein Draht neben mir auf das Deck. Ich war gerade nach vorn gegangen um zu reffen, da die Besegelung unseres Bootes diesem Wetter nicht mehr gewachsen war.</p>
<p>Ein Blick in den Mast sagte mir, dass es gar nicht gut aussieht. Ein Jumpstag war gebrochen, es gab Wind aus Ost, so um die 6, auffrischend und in Lee lag der Als Sten, 0,5 m flach.</p>
<p>Ein kurzer Einschub für alle, die kein Jumpstag kennen, es hat eine ähnliche Funktion wie ein Backstag, auf alten Schiffen mit Holzmasten und Kuttertakelung findet man es sehr häufig, es stützt den Mast gegen den Druck des Vorstags. Für alle, denen das gar nichts sagt: es ist nicht schön, wenn so was kaputt geht.</p>
<p>Also erstmal alle Segel weg und überlegen, wie weiter. Zu diesem Zeitpunkt musste ich mich schon mit Gewalt an der Ankerwinsch festkrallen um die Fock einzufangen.</p>
<p>In bestem gesundheitlichen Zustand waren wir beide nicht, wir hatten uns in Assens eine Woche lang von Hotdogs und Tuborg ernährt und wenig geschlafen. Erst in Assens erfuhr ich von Thorsten, warum er so unbedingt in diesen sonst ja eher schlichten Hafen wollte: Er hatte auf einer vorherigen Tour in dem Jahr dort ein Frau kennen gelernt und musste unbedingt noch einen ordentlichen Abschied vornehmen. Sie war Kellnerin, das Bier umsonst und so nahmen die Dinge ihren Lauf.</p>
<p>Nur hatten wir Jan zugesagt, ihn morgen in Damp abzuholen, und was heißt es schon, dass 5-6 bft. aus Ost angesagt sind, wenn man einen schwedischen Spitzgatter aus Eiche zwar nicht sein Eigen nennt, so aber doch benutzt. <img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5353579506280365202" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 244px; CURSOR: hand; HEIGHT: 150px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_hvn3Fcde44A/Sku8Mkym_JI/AAAAAAAABKc/Ppdn41vEJgg/s320/freya1.jpg" border="0" /></p>
<p>Also los, so um zehn war es wohl, Groß und Fock und Klüver, 4-5 bft, halber Wind, das ging richtig ab. Um nach ein paar Meilen etwas anzuluven, den Klüver weg, soweit so gut. Nur wieso reicht das nicht? Der Wind war denn doch unauffällig mehr geworden, das wirkte mehr wie echte 6, also noch ein Tick höher ran, Groß gefiert, und beim Fall loswerfen so ungefähr fällt dann dieses Jumpstag runter.</p>
<p>Und nun?</p>
<p>Segel weg, wie gesagt, mit der Nase in den Wind zeigt sich ein nicht ganz unerheblicher Seegang zwischenzeitlich. Wir waren keine Statiker, nur bestand Einigkeit darüber, dass mit dem Mast nicht mehr zu segeln war. Also vorsichtig mal unter Motor in die richtige Richtung gedreht. Die Wellen von der Seite machten diesem wunderbaren Schiff überhaupt nichts aus. Leider war es wegen seiner Bauart, der Motor war wesentlich später eingebaut worden, unter Maschine nicht sehr schnell. Aber wir hatten ja Zeit, dachten wir.</p>
<p>Zu dieser Zeit waren wir mitten im kleinen Belt, der Wind wurde mehr. Uns hätte auffallen können, dass alle anderen Boote um uns herum so langsam nach Luv verschwanden. Tat es aber nicht. Erst als wirklich alle weg waren und fast jede Welle oben weiß war, fragten wir uns, ob es nicht besser wäre, so etwas wie einen Nothafen zu suchen. Wir hatten mittlerweile alle Schotten zugemacht, das wirkte etwas unheimlich hier draußen. Unter Deck waren auch die Karten, das Echolot und der Decca-Navigator. Aus der Erinnerung kamen wir auf Fynshav und Mommark. Beide in Lee. Und wie zum Hohn hatte die Yacht in ihrer letzten Ausgabe eine wunderbare Fotostrecke über einen verrückten Amerikaner gebracht, der bei richtig schwerer Grundsee aus einem Hafen auslaufen wollte, wenn ich mich richtig erinnere hat sein zwölf Meter langes Boot einen rückwärtigen Überschlag gemacht. Naja, auch ohne diesen Artikel wäre ich nicht nach Mommark gefahren, man muss da wirklich sehr weit unter Land, um in den Hafen zu kommen. Und Fynshav sagte uns beiden nichts.</p>
<p>Und jetzt darf der unbedarfte Leser einmal herzhaft lachen, wir fragten uns, was da eigentlich in Luv ist. Fünen irgendwie und Aero und noch ein paar kleine andere Inseln. Wir waren einfach nie da gewesen, waren immer Kiel, Sonderburg, Assens und dann eben weiter gefahren.</p>
<p>Eigentlich war zu dieser Zeit ja auch noch immer alles in Ordnung, wenn Wind und See so blieben, würde schon alles gut gehen.</p>
<p>Der beherzte Elbsegler glaubt ja nun nicht wirklich daran, dass es in der Ostsee auch so etwas wie Strom gibt, gut, vielleicht ein bisschen, aber wirklich einrechnen? Auf jeden Fall kamen wir weit schlechter voran, als erwartet. Als wir Gammel Pöl, die äußere Ecke von Kegnäs querab hatten, war es dunkel.</p>
<p>Langsam hatten wir keine Lust mehr. Nach Sonderburg? Ohne Kartenhilfe, ohne beleuchtete Tonnen? In die Schlei? Gleiches Problem. Also weiter Richtung Damp.</p>
<p>Das Wetter wurde nun richtig gemein, der Wind wurde mehr, erste Brecher zeigten sich, nur was sollten wir machen. Reden taten wir beide nicht mehr, seit Stunden hatte ich mich an die Pinne gekrallt und mich irgendwie mit der anderen Hand an dem Süllrand festgeklammert, Thorsten in Lee hatte es etwas gemütlicher, sah aber auch nicht wirklich zufrieden aus.</p>
<p>Als der erste Brecher einstieg, fragte ich mich, ob es Sinn machen könnte, dass Boot einfach an Land zu setzen, ich denke eine Reaktion auf das stundenlange, entnervende Nichtvorankommen.</p>
<p>Weitere Brecher folgten, stiegen ein und weichten uns durch. Kurz vor Damp haben wir dann noch einen Kugelfender überfahren, was sollte der da? Waren wir zu dicht unter Land?</p>
<p>Damp lag wie im Lehrbuch auf Legerwall, 8 bft. , die wievielte Welle eingestiegen war, kann ich nicht mehr sagen. War es da wirklich so gut, in diesen Hafen zu wollen?</p>
<p>In der Eckernförder Förde hätte es keine Abdeckung zum Ankern gegeben, also blieb nur Kiel als Alternative. Aber wie lange reichte der Diesel noch, ganz unabhängig von der Frage wie es der Maschine ging, die seit etlichen Stunden lief.</p>
<p>Wir waren tausendmal nach Damp gefahren, na ja fast. Es gibt eine breite Einfahrt begrenzt durch zwei befeuerte Steinmohlenköpfe und ein links neben die Einfahrt auf den Strand gesetztes Museumsschiff.</p>
<p>Das Bild war bei diesem Einlaufen anders: Die Molen waren weg, es gab nur weiße Gischt und der Museumsdampfer schimmerte zwischen den beiden Leuchtfeuern durch die Nacht und wir hatten schon eingedreht die See nun von achtern.</p>
<p>Wohl im letzten Moment habe ich abgedreht und war einmal mehr glücklich, so ein Boot zu haben, wie lammfromm drehte es die Nase gegen die Brecher. Dies war der Moment, zu dem ich Thorsten die Pinne in die Hand drückte: “Mach Du, ich kriege das nicht hin.“ Ein weiterer Anlauf weiter von Süden mit dem Gefühl mit einem Kajak einen Gebirgsbach herunterzufahren, brachte uns sicher in den Hafen. Ich bekam meine Pinne wieder und habe so sicher wie nie zuvor und auch danach nicht einen Langkieler rückwärts in eine Box gefahren.</p>
<p>Die Reparatur des Stags in den nächsten Tagen zeigte, dass hier jemand einen Messingschäkel für das stehende Gut verwendet hatte!</p>
<p>Aus Fehlern lernen? Die Liste ist lang.</p>
<p>Jan, der am nächsten Tag zu uns stieß, konnte überhaupt nicht verstehen, das<br />
s wir einen Hafentag einlegen wollten.</p></div>
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