Yearly Archives: 2005

Heiff (1) ist tot !

Heiff ist tot!

Dem stets treuen und zuverlässigen Panda ist ein kapitaler Bremsenschaden zum Verhängnis geworden.

Unvergessen bleiben die Momente, in denen er als einziger eine verschneite Parkhausauffahrt bewältigte oder einen 2,40 langen Küchenschrank transportierte …

heiff1heidd3heidd6
heiff2heidd4heiddd5

Teneriffa 2005

… dank Ankes Eltern mit tollen Blicken hinter die Kulissen

Summerrain 2005

Eine Woche segeln bei Sturm und Regen

Madame wird leicht auf dem Ruder. Fangen hier gerade 5 Tonnen Schiff zu surfen an?


NassGross


Vor einer Stunde waren wir bei 3 – 4 bft. und strahlendem Sonnenschein in Damp ausgelaufen. Mittlerweile weht es mit 5-6 bft. von der Seite und Madame zieht einen herrlichen weißen Steifen in Lee durchs Wasser. Nur wird der Wind vor den Schauern merklich mehr. Das Groß muß weg. Unser erstes ernsthaftes Segelmanöver klappt hervorragend. Nur mit Fock ist das Schiff nicht wesentlich langsamer. Wir kauern uns vor dem Regen ein wenig in Richtung der Sprayhood. Wenig später schauen wir beide zufällig gleichzeitig nach Luv in Richtung Eckernförde… und uns darauf hin ein wenig zweifelnd selbst an. Hast Du das auch Donnern gehört? Es zieht eine beeindruckend dunkle Gewitterfront auf. Die Landabdeckung von Bülk haben wir noch nicht ganz erreicht. Karina beteuert mir am Abend, daß sie soviel Aktion selten an einem Geburtstag erlebt hat, eigentlich wollten wir den ja gemütlich am Strand von Sonderburg verbringen. Aber manchmal kommen die Dinge eben anders. Madame verfügt über ein einfaches Rollfocksystem und unter Last hatten wir das noch nicht ausprobiert, es soll gelegentlich zu so genannten Tütenbildungen kommen. Da es jetzt ohnehin schon ständig mit 6 bft. weht und keiner weiß, was in dem Gewitter steckt, entschließe ich mich, auch die Fock wegzunehmen und unter Motor näher ans Land zu fahren. Entsprechend der leichten Untergangsstimmung lässt sich die Fock wirklich nicht einrollen und bildet kurz vor dem Top einen eleganten Beutel, der das Boot zur Seite zieht. Also ganz weg mit dem Teil. Auch hier klappt alles ohne Übung und Absprache hervorragend. In dem Gewitter, das dann kurz danach über uns hinwegzieht ist weniger Wind, als mehr Regen. Wo eben noch Wellen von ungefähr einem Meter Höhe mit weißen Köpfen waren, ist die Ostsee auf einmal platt. Keine Wellen mehr und auch keine Sicht. Die Viertelstunde blind in den Blitzen bereicherte den Urlaub ganz ungemein…

Unsere Tour verlief dem Wetter im Juli entsprechend. Wochenlang gab es strahlenden Sonnenschein. Und als wir am Sonnabend Mitte Juli in Richtung Rendsburg aufbrachen, wechselte es langsam zu einer durchwachsenen Wetterlage mit viel Wind und am Ende auch sehr viel Regen. Unser Vorhaben, zur Dywig zu segeln, gaben wir angesichts dauerhaft angesagter 6 – 7 bft. auf und begaben uns statt dessen wieder nach Laboe, wo wir auch vorher schon Station in dem neuen Yachthafen gemacht hatten. Es folgten ausgedehnte Touren an Land einschließlich vieler Restaurantbesuche. Als besonders nett empfanden wir das Fischrestaurant in Laboe direkt am Gewerbehafen. Aber trotz der Widrigkeiten war das ein sehr erholsamer Urlaub. Madame hat sich bewährt. Im nächsten Jahr wieder

Laboe-gross

Sögard

24. – 26.6.2005Wasserloch

Das perfekte Treffen. Strahlender Sonnenschein. Martin Hennig, ehemaliger LO aus Schleswig-Holstein hatte dieses Wochenende in dem legendären Sögard organisiert. Das Gelände wird am Wochenende vom dänischen Militär zur Verfügung gestellt, in der Woche wird es zu eigenen Outdoorübungen der Dänen genutzt. Wie ganz Jütland in der letzten Eiszeit entstanden, bildet die hügelige Landschaft aus Kies mit sehr unterschiedlich großen Steinen und Wasserlöchern einen hervorragenden Hintergrund für aufregendes Treffen. Der in früheren Jahren genutzte Campingplatz stand nicht mehr zur Verfügung, so daß ein neuer Platz direkt an der nördlichen Seite der Flensburger Förde ausgewählt wurde. Einigen gefiel das sehr geleckte Ambiente nicht so sehr, mich begeisterte aber der Blick auf die Förde und viele nutzten auch die Gelegenheit zum Baden. Außerdem haben wir die “Durchschnittscamper” viel mehr erschreckt, als sie uns. Die Gedanken der Anwohner spätestens am Sonnabend Nachmittag, als wir dank tiefer Wasserlöcher äußerst schlammbespritzt an den hochglanzpolierten Wohnwagen mit Vorzelt ohne Jägerzaun vorbeifuhren, werden sicherlich gar nicht freundlich gewesen sein.

Nach der Anreise am Freitag mit Grillen und Baden ging es am Sonnabend ins Gelände. Eine Trophy wurde vorbereitet und ich hatte in dieser Zeit Gelegenheit, bei Joachim meine ersten Fahrstunden zu nehmen. Zwar war es nicht mein erstes Treffen, ernsthaft im Gelände hatte ich “Babe”, unseren 109er aber noch nicht bewegt. Joachim erklärte mir geduldig die Grundlagen. Interessant waren seine Kommentare, nachdem ich den Wagen auf halber Hanghöhe wunschgemäß abgewürgt hatte und er eigentlich auf dem Gang stehen bleiben sollte Tat er aber nicht, der Motor drehte ganz sachte immer mal wieder über den Totpunkt. Es hieß schlicht “Serie”. Gleiches beim Herunterfahren: “Mach den ersten Gang rein und nimm den Fuß von der Kupplung.” Soweit, so gut, blöd nur das der Gang auf halber Strecke heraussprang. Wieder nur: “Serie, damit muß man rechnen.” Für alte Hasen sicherlich ein wenig amüsant, aber ich fühlte mich nach den ersten Hängen rauf und runter schon wie der Geländefahrer schlechthin und ganz toll. Aber es wurde noch viel spektakulärer, Joachim führte seine Gruppe Fahrschüler einmal um das ganze Gelände. Also keine Strecke, von der man sagen kann, daß sie nun ganz einfach ist, als letzter Wagen von vieren hatte ich natürlich nach kurzer Zeit den Blick auf Joachim verloren und improvisierte munter zwischen kleinen Wasserlöchern mit sich daran anschließenden, quer zur Fahrtrichtung gewunden Hängen. Wieder am Treffpunkt angelangt war ich dann fertig für den Tag (und glücklich) und habe die Trophy dann nur noch zu Fuß begleitet und fotografiert.

Albersdorf 2005

Regen und Schlamm sind die Stichworte, die den meisten Teilnehmern zum Osterstreffen der LG 02 als erstes einfallen werden. 60 Fahrzeuge hatten den Weg nach Alberdorf gefunden.

Der geborene Dithmarscher verbindet mit Albersdorf ein friedliches Örtchen in der Nähe des Nord-Ostsee-Kanals, das zur Naherholung bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen dient. Dass der Grünthalring, eine Moto-Cross Strecke gleich um die Ecke liegt, wissen die wenigsten in diesem leicht verrufenen Landkreis.

Am Karfreitag, dem Hauptanreisetag, zeigte sich zunächst ein sehr freundliches Wetter, einige am Donnerstag angekommene konnten auch von einem herrlichen Abend berichten. Nur leider blieb es nicht dabei, ein zunächst leichter Nieselregen wurde von einem heftigen Platzregen abgelöst, der dann schließlich und beständig in einen sehr nassen Dauerregen überging. Das Gelände in einer ehemaligen Kiesgrube weichte ebenso wie der Lagerplatz so nachhaltig auf, dass sich auch bis zum Montag keine Besserung zeigte.

Die Wagen, die aus dem Gelände kamen, sahen (wie alles andere auch) höchst schlammbespritzt aus.

Karina und ich waren mit „Babe“, einem 109er Truckcab angereist. Babe soll als Ersatz für einen
Santana dienen, der derzeit restauriert wird. Während ich am Freitag so aus der Plane der Ladefläche die unterschiedlichen Regensorten beobachtete, stellte ich mir doch die Frage, ob diese Jahreszeit wirklich die richtige für Baumwollabdeckungen ist. Die Jungs am Feuer mit ihren Standheizungen haben mich nicht verstanden.

Organisiert waren eine Orientierungsfahrt und eine Nachtfahrt. Daneben wurde die Landesgruppenversammlung abgehalten und der erste Grünkohl in diesem Jahr verspeist. Lecker das.

Die Landesgruppenversammlung verlief ruhig und sachlich. Es wurden verschiedene aktuelle Themen, so insbesondere der Standort des regelmäßig stattfindenden Stammtisches besprochen. Angekündigt wurden die weiteren geplanten Aktivitäten der LG, so ein Geländetreffen im Frühsommer und ein Treffen in einem Heuhotel mit Outdoorküche und Technik-Workshop. Dieses Treffen war im letzten Jahr schon sehr gut angekommen.

Das Geländetreffen wird in dem allseits bekannten Sögard stattfinden.

Die Orientierungsfahrt, erstellt von Rolf Ruhnke fand am Sonnabend statt. Kreuz und quer 60 Kilometer weit durch die Kreise Dithmarschen und Steinburg. Begonnen wurde die Fahrt von 19 Fahrzeugen, einige fuhren nicht zu Ende, andere fanden das Ende nicht. Vorgesehen waren vier Prüfungen.

In der ersten Prüfung, direkt in der Kiesgrube war ein Trial zu absolvieren, den Norbert vorbereitet hatte.

Die zweite Station sollte eine Verschränkungsstrecke bieten, welche am Vortag noch mühevoll prepariert worden war. Der bereits erwähnte Regen sorgte leider dafür, dass nicht einmal die Betreuer der Station ihren Standort erreichen konnten. Alternativ wurde ein reizvolles Ratespiel geboten.

Karina und ich betreuten die dritte Station. Hier oblag es dem Fahrer, mit verbunden Augen einen Slalomparcour nach Anweisung des Beifahrers zu absolvieren. Ein höchst interessanter Test für die Rechts-Links-Koordination und die Beziehung zwischen den Beteiligten. Es ergab sich dann auch eine enorme Bandbreite in den Ergebnissen von drei bis neun Minuten. Und wenn es auch niemand gesagt hat, es hat einen Heidenspaß gemacht, wir haben es nämlich heimlich auch ausprobiert.

Auch die vierte Prüfung fand wieder im Gelände statt. Gesteckt wurde diese von Joachim und Carola.

Am Ostersonntag gab es nachmittags die Siegerehrung für die Orientierungsfahrt. Gewinner waren Torsten und Tine. Vielen Dank an dieser Stelle nochmal an die Sponsoren der Preise.

Bei einsetzender Dunkelheit fand schließlich eine Nachtfahrt statt. Teilgenommen haben hier 20 Fahrzeuge, alles verlief angenehm aufregend. Ein harter Kern fand sich weit nach Mitternacht noch zu einem umfänglichen Bratkartoffelessen zusammen.

Während des Treffens konnte zur Freude aller auch im Clubshop eingekauft werden. Die „Souvenirs“ mit dem neuen Logo waren heiß begehrt. Danke Uwe, für deinen Abstecher nach Albersdorf auf dem Weg nach Dänemark!

Eine gelungenes Treffen, das schlicht bei besserem Wetter noch einmal wiederholt werden sollte.

Better Tag Cloud